PROJEKT „CONGOHOUNDS“


Warum Personenspürhunde im Kongo und was hat Mantrailing24 damit zu tun?

Der Virunga National Park ist der älteste National Park Afrikas und Heimat der seltenen Berggorillas. Darüber hinaus hat er die grösste Biodiversität Afrikas.

Über lange Zeit wurde der National Park durch Bürgerkrieg, Unruhen, Wilderei und Raubbau an den Urwäldern schwer geschädigt.

Vor allem die in den dichten Wäldern ausgelegten Schlingen stellen eine grosse Gefahr für die Tierwelt dar und richten schlimmen Schaden an. Von den Rangern des National Parks werden hunderte Fallen jeden Monat eingesammelt. Sie stehen der simplen und preiswerten Bauweise der Fallen quasi machtlos gegenüber, da täglich neue ausgelegt werden. Die Wilderer sind schwer zu ermitteln und zu fassen. Oft werden lediglich die Spuren ihrer grauenhaften Taten gefunden.

Ein Brett mit 20 cm langen Metallnägeln stellt eine Fallenart dar. Sie wird auf den Boden gelegt und die Nägel ragen in die Höhe und warten auf einen Elefanten, der hineintritt. Ein Befestigen der Falle ist nicht erforderlich, da der so verwundete Elefant vor Schmerzen nicht weiterlaufen kann und langsam und qualvoll stirbt.

Um die Wilderer effizient aufzuspüren hat sich der Parkdirektor, Emmanuel De Merode, entschlossen eine Canine Anti Poaching Unit aufzubauen. Mit der ehrenamtlichen Projektleitung wurde Frau Dr. Zähner beauftragt. Sie reiste gemeinsam mit Ursula und Marcel Maierhofer zur Ausbildung der Hundeführer und deren Hunde mehrfach in den Kongo.

In zwei Trainingsintensivwochen werden den Rangern nicht nur der Umgang mit einem Personenspürhund näher gebracht, sondern auch Grundsätze der Kriminalistik und der Einsatztaktik bei Verwendung eines Personenspürhundes trainiert.

Das vielversprechende Projekt ist großer Hoffnungsträger der Menschen im Kongo, der Verantwortlichen im Virunga National Park und der Ranger. Es wird auch in den kommenden Jahren durch Frau Dr. Zähner als Verantwortliche mit Unterstützung durch Mantrailing24 betreut. Gern steht Mantrailing24 für Fragen zur Verfügung.


<zurück>

„Die Ranger werden in einem sehr gefährlichen Gebiet mit ihren Hunden arbeiten müssen. Dazu ist eine professionelle Ausbildung erforderlich. Wir freuen uns, Frau Dr. Marlene Zähner dabei zu unterstützen.“

Congoheund und NBAS Instruktorin Ursula Maierhofer


Frau Dr. Marlene Zähner (Projektleiterin) lässt sich die grausamen Fallen der Wilderer erklären. In den vergangenen 50 Jahren wurden 97% der Tierwelt im Virunga National Park getötet.

Der erfolgreiche Einsatz des Personenspürhundes erfordert Schulungen im Umgang mit dem Ereignis- und Tatort, aber auch in Einsatztaktiken und Verwendungsmöglichkeiten.